Investition in gesellschaftlichen Mehrwert
Mit dem Social Return on Investment (SROI) die Wirksamkeit sozialer Dienstleistungen aufzeigen und legitimieren.
Investition in gesellschaftlichen Mehrwert
Mit dem Social Return on Investment (SROI) die Wirksamkeit sozialer Dienstleistungen aufzeigen und legitimieren.
Soziale Dienstleistungen werden in der öffentlichen Diskussion primär als Ausgaben für den öffentlichen Haushalt betrachtet. Insbesondere aufgrund aktueller Budgetdiskussionen und sinkenden kommunalen Mitteln gerät die Sozialwirtschaft verstärkt unter Legitimationsdruck ihrer Arbeit. Dieser kann nicht mehr allein durch den Anspruch der „guten Tat“ beantwortet werden.
Eine mögliche Argumentationslinie in dieser Situation stellt der Social Return on Investment (SROI) dar. Dieser bietet einen Bewertungsrahmen, der die Gelder aus öffentlicher Hand nicht nur als Ausgaben, sondern als Investition in die Gesellschaft betrachtet und die Wertschöpfung sozialer Dienstleistungen messbar und bewertbar macht. Dabei kann die Wertschöpfung aus verschiedenen Perspektiven analysiert werden: aus der Perspektive des Leistungsempfängers, des sozialwirtschaftlichen Unternehmens, des Staates, der Gesellschaft, einer Region. Diese unterschiedlichen Perspektiven werden im multidimensionalen SROI erfasst.
Die xit GmbH bietet grundsätzlich die Berechnung der verschiedenen Dimensionen des SROI aus folgenden Perspektiven an:
Der SROI 1 betrachtet, welcher Teil der öffentlichen Transfers an das Sozialunternehmen direkt an die öffentliche Hand zurückfließt. Dies geschieht primär über Steuer- und Sozialabgaben des Unternehmens und der Mitarbeitenden. Durch die Berechnung der ersten Ebene des SROIs können die tatsächlichen Nettokosten der Finanzierung der sozialen Dienstleistung ausgewiesen werden.
Auch die zweite Ebene des SROIs widmet sich der Frage, welche Geldmittel die öffentliche Hand direkt zurückerhält. Hier steht jedoch nicht die Organisation, sondern der einzelne Leistungsempfänger im Mittelpunkt der Analyse.
Welche Kosten würden für die Gesellschaft entstehen, wenn es die angebotene Dienstleistung nicht gäbe? Mit dieser Frage beschäftigt sich der SROI 3. Hierbei wird zunächst untersucht, welche negativen Auswirkungen für Klient:in und Gesellschaft durch die Dienstleistung abgewendet werden bzw. welche Wirkungen erreicht werden. Anschließend werden die Nettokosten für alternative Dienstleistungs- bzw. Unterstützungssettings für die Klient:innen und deren Kosten für die Gesellschaft simuliert und mit der angebotenen Dienstleistung verglichen.
Soziale Organisationen bieten auch einen Effekt für die lokale Wirtschaft. Durch die Beschäftigung von Mitarbeitenden und die Beauftragung von externen Unternehmen wird ein indirekter Mehrwert für die Kommune geschaffen. Diese regionalökonomischen Effekte können über den SROI 4 simuliert werden.
Ein großer Wert der sozialen Dienstleistung ist immaterieller Natur und besteht in der gesteigerten Lebensqualität der Leistungsempfänger:innen. Die konkreten Effekte auf die Bereiche Bildung, Selbstbestimmung und Teilhabe können über den SROI 5 im Rahmen von Befragungen abgebildet werden.
Um einen konkreten Eindruck von der Verwendung und Anwendung des SROI-Konzeptes zu ermöglichen, ist anbei eine kurze Auswahl von bereits veröffentlichen Projekten aufgeführt. Klicken Sie auf das entsprechende Projekt, um zum Abschlussbericht zu gelangen (PDF).
Sie fragen sich, wie und ob sich eine Analyse des SROI auch für Ihre soziale Organisation lohnen würde? Dann erfahren Sie mehr über den SROI in unserem kommenden kostenfreien Webinar am 14.07.2026. Unsere Experten Maximilian Bergdolt und Fabio Rössler werden Ihnen anhand eines Praxisbeispiels die unterschiedlichen Ebenen des SROI näher erläutern. Melden Sie sich hier an!