Interview mit unserem neuen Mitarbeiter Burkhard Wiener

Interview mit unserem neuen Mitarbeiter Burkhard Wiener

Wir freuen uns Ihnen unseren neuen Mitarbeiter Herrn Burkhard Wiener vorstellen zu dürfen. Er ist im Januar von der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband zu uns gekommen und nun als Senior Berater in der Unternehmensberatung tätig.

Aber lassen wir Ihn doch selbst zu Wort kommen:

Stefan Löwenhaupt: Herr Wiener, ich darf Sie offiziell bei der xit GmbH willkommen heißen.

Burkhard Wiener: Danke!

Stefan Löwenhaupt: Sie kommen aus dem pulsierenden Berlin in das zwar schöne, aber auch etwas beschaulichere Nürnberg, von einem Verband zur Unternehmensberatung. Was hat Sie zu diesem Wechsel bewogen? Am 1. FC Nürnberg kann es ja nicht liegen, da spielt die Hertha derzeit eindeutig den besseren Fußball?

Burkhard Wiener: Was hat mich zum Wechsel bewogen? Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, etwas was ich bisher noch nicht gemacht habe. Ich wollte der Sozialwirtschaft treu bleiben, gleichzeitig aber ein neues Arbeitsfeld ausprobieren, in dem ich mein Wissen und meine Erfahrungen wertschöpfend einsetzen kann. Und zu Nürnberg kann ich sagen: Christkindles-Markt, viele kulinarische Möglichkeiten – meine bisherigen Eindrücke sind positiv! Fußballerisch, na ja ...

Stefan Löwenhaupt: Ich sehe schon, das mit der Mitgliedschaft beim 1. FC Nürnberg dauert wohl noch etwas. Aber zurück zum Thema: Wieso ist Ihnen gerade die Sozialwirtschaft wichtig?

Burkhard Wiener: Die Sozialwirtschaft ist mir wichtig, weil sie bisher ganz entscheidend für meine Biographie ist. Ich bin beruflich in der Sozialwirtschaft sozialisiert worden und habe mein ganzes Berufsleben in diesem Wirtschaftssektor verbracht. Nach dem Zivildienst habe ich den Beruf des Krankenpflegers erlernt und ca. 10 Jahre in der Pflege gearbeitet. Im Jahr 2000 habe ich angefangen Betriebswirtschaftslehre zu studieren und das Studium 2004 mit der Spezialisierung in Steuerlehre und Rechnungswesen abgeschlossen. Danach habe ich fünf Jahre für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon GmbH in Rendsburg gearbeitet. Hier habe ich Krankenhäuser, Einrichtungen der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe sowie der öffentlichen Verwaltung geprüft oder beraten.
Zuletzt war ich bei einem Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege, dem Diakonischen Werk der EKD e.V. und dort für betriebswirtschaftliche Fragestellungen der Sozialgesetzbücher SGB V, IX, XI, XII sowie für Verhandlungen auf Bundesebene in diesen Bereichen zuständig. Im Zuge der Fusion des Diakonischen Werk der EKD e.V. und des EED e.V. zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. bin ich vor etwa vier Jahren in die Funktion des Controllers gewechselt. Hier habe ich einerseits den Konsolidierungsprozess, anderseits Fragen der Fusionen mitbearbeitet. Bis zum Schluss habe ich in der Diakonie Deutschland- Evangelischer Bundesverband ein Controllingsystem entwickelt und betreut. Daneben war ich zuständig für die Optimierung der Abläufe mit dem externen Dienstleistern des EWDE und das Beteiligungsmanagement.

Stefan Löwenhaupt: Das ist wirklich beeindruckend. Da können sich unsere Kunden ja auf einen echten Experten freuen. Welche thematischen Schwerpunkte sehen Sie nun für Ihre Tätigkeit?

Burkhard Wiener: Durch meine Erfahrungen aus der Wirtschaftsprüfung, dem Beteiligungsmanagement und dem Aufbau von Controlling-Systemen kann ich mir sehr schnell einen guten Überblick über die wirtschaftlichen Verhältnisse eines Unternehmens verschaffen, um dann klare Hinweise auf Stärken und Schwächen liefern zu können. Die betriebswirtschaftlichen Daten sind die Basis und deshalb wichtige Voraussetzung für viele weitere Maßnahmen. Darüber hinaus habe ich die Änderungen in SGB XI, IX, XII und V über die Jahre aus erster Hand mitbekommen und bin deshalb sowohl mit den rechtlichen Änderungen selbst, als auch mit deren entsprechenden praktischen Implikationen für Einrichtungen und Träger vertraut. Die praktischen Auswirkungen von BTHG und PSG I, II und III werden in den nächsten Monaten sichtbar werden. Diese Transformationsphase möchte ich aktiv begleiten und Einrichtungen wie Träger bei der Anpassung ihrer Strategie, ihrer Steuerungsinstrumente, ihres Controllings, Ihrer Prozesse und ihrer Organisation unterstützen.

Stefan Löwenhaupt: Wir haben bei der xit GmbH ja drei Angebotsbereiche: Wirkungsmessung, Beratung und Services? Wo sehen Sie sich denn zukünftig?

Burkhard Wiener: Den Bereich Wirkungsmessung finde ich ungeheuer spannend, ich werde aber zukünftig vor allem im Bereich der Unternehmensberatung tätig sein. Hier bin ich in den klassischen betriebswirtschaftlichen Themen Strategie, Finanzen, Controlling, Steuerung, Personal- und Organisationsentwicklung unterwegs. Darüber hinaus werde ich Entgeltverhandlungen in der Behindertenhilfe und Altenhilfe und die Umstellungen aus dem geänderten Bundesteilhabegesetz und Pflegestärkungsgesetz begleiten.

Stefan Löwenhaupt: Hierfür haben wir übrigens ein neues Tool entwickelt: den betriebswirtschaftlichen Grundlagen-Check-Up, der die Bereiche Strategie, Finanzen, Personal, Prozesse, Organisation, Leistung sowie Rechnungs- und Steuerwesen abdeckt. Mit Hilfe dieses Tools können wir unseren Kunden schnell einen Überblick über den aktuellen Zustand des Unternehmens sowie erforderliche Entwicklungsbedarfe liefern. Zumal wir hier über eine Vielzahl von Benchmarks verfügen. Die Ergebnisse liegen dann innerhalb von 2 Wochen nach Beauftragung vor.

Zum Abschluss: Wie sind sie eigentlich auf die xit GmbH als Arbeitgeber aufmerksam geworden?

Burkhard Wiener: Die xit GmbH ist seit vielen Jahren in der Sozialwirtschaft als Beratungs- und Forschungsdienstleister eine feste Größe – insofern ist es für die Akteure in der Branche fast unmöglich, die xit GmbH nicht zu kennen. Und wie das manchmal so ist, treffen beruflicher Veränderungswille und Personalbedarf über persönliche Netzwerke zusammen. Beim Angebot der xit GmbH musste ich nicht lange nachdenken.

Stefan Löwenhaupt: Vielen Dank für dieses Gespräch!

 

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