Johannes-Hospiz veröffentlicht erste Studie zum Social Return on Investment für die Hospizarbeit

Sterbebegleitung im Hospiz und die Schmerzlinderung durch Palliativversorgung gewinnen in der öffentlichen Diskussion an Bedeutung. Am 5. November 2015 wurde im Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland verabschiedet. 
Die Studie von xit über die Wirkungen des Johannes-Hospizes in Münster bringt neue Zahlen und Fakten für zukünftige Entscheidungen.

In der Ausgabe 1/2016 der Wochenzeitung CAREkonkret ist ein Artikel zur ersten SROI-Studie in einem Hospiz erschienen, die die xit GmbH im vergangenen Jahr abgeschlossen hat.

Der Geschäftsführer des Johannes-Hospizes in Münster, Ludger Prinz, erläutert in einem Interview Hintergründe.

Das Johannes-Hospiz ist im Rahmen einer SROI-Studie mit der xit GmbH der Frage nachgegangen: Was passiert eigentlich mit den Mitteln, die die öffentliche Hand und die Spender in die Angebote investieren? 

Wenn wir über die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen oder die besondere Pflege in der Hospizarbeit sprechen, geht es um Menschen in einzigartigen Situationen und um speziell geschulte Mitarbeiter, die hauptamtlich oder ehrenamtlich Zeit und Zuwendung aufbringen. An dieser Stelle über finanzielle Mittel und gar Rendite zu sprechen, wirkt zunächst befremdlich, technisch und fehl am Platz. Aber es ist wichtig. Soziale Dienstleistungen sind Teil eines komplexen Sozialsystems, das sich stets verändert. Eine Privatperson, die eine kleine oder größere Spende für eine gute Sache macht, möchte wissen, was mit ihrem Geld geschieht. Kommt es bei den Menschen an? Wird damit das unterstützt, was ich gut finde? 

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